Hamburg: 27.07.2017

Autor: Jochen Brenner

Hēa wird die Praxis revolutionieren

Gemeinsam besser werden: Nirgendwo funktioniert das Prinzip der Health AG direkter als bei den Co-Evolution Labs der Health AG. Beim sechsten Treffen von Praktikern und Health AG in Berlin wurde deutlich, was die Teilnehmer neben den Verbesserungen für die Zahnarztpraxis antreibt: Neugier. Ungeduld. Leidenschaft. Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten.

Berlin, Potsdamer Platz, Mitte Juni. Das Scandic-Hotel ist der Treffpunkt der internationalen Gäste in der Hauptstadt. Mittendrin: 40 Zahnärzte, Praxismitarbeiter, Berater und das Team der Health AG aus Hamburg. Jens Törper, Vorstand der Health AG, skizziert in seinem Eröffnungsvortrag den Anspruch, den er mit seinem Entwicklungsteam an Hēa – die Vernetzte Praxissteuerung hat. Hēa soll nicht nur die Digitalisierung in die Zahnarztpraxis bringen und mit künstlicher Intelligenz ausstatten, sondern die Bedürfnisse großer wie kleiner Einheiten gleichermaßen bedienen. „Von Anfang an hatten wir das Ziel, auch das Gros der Praxen mit einem oder zwei Behandlern zu versorgen und gleichermaßen auch auf Ihre Ansprüche eingehen zu können.“ Um das alles leisten zu können, so Törper, stünden 34 eigene und 39 externe Entwickler und Programmierer in einem fast 50 Meter langen Open Space Office in Hamburg zur Verfügung, um innerhalb kürzester Zeit auf Nutzeranfragen antworten zu können. „Wenn Anforderungen aus der Praxis kommen, können wir in vielen Fällen innerhalb von 48 Stunden reagieren“, sagte Törper.

„Ich glaube an das Produkt Hēa. Es wird die Praxisorganisation revolutionieren.“ (Prof. Kai-Hendrik Bormann)

Beispiel 1: Prof. Kai-Hendrik Bormann, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Hamburg


„Ich war fast fünf Jahre lang Testpraxis für zwei Softwarelösungen, die mich nicht überzeugen konnten. Das will ich nicht nochmal erleben. Bei Hēa überzeugt mich, mit welcher Energie die Health AG das Projekt vorantreibt. Das entscheidende Kaufkriterium ist für mich die Möglichkeit, Kostenvoranschläge unmittelbar zu erstellen und sie nicht mehr mit der Hand nachbearbeiten zu müssen. Ich glaube an das Produkt Hēa. Es wird die Praxisorganisation revolutionieren.“

Später am Tag dann eine erste Abstimmung: „Wie würden Sie entscheiden?“, fragt Philip Salge, Business Developement Manager bei der Health AG, in die Runde. 40 grüne Karten gehen nach oben, die Teilnehmer sind sich einig. „Das wär´s“, flüstert eine Zahnärztin ihrer Nachbarin im Konferenzraum zu. Gefragt hatte Salge die Zahnärzte, Praxismitarbeiter und Berater im Saal, wie sie ihren Bedarf nach einer leicht verständlichen Controllingsoftware für die eigene Praxis einschätzen, die nach dem Ampelprinzip funktioniert: Grün heißt „Weiter so“, rot „Achtung, Handlungsbedarf.“

„Der Co-Evolutions-Prozess der Health AG zeigt, dass eine klare inhaltliche Vision zum Erfolg führt.“ (Sonja Sudhues)

Beispiel 2: Sonja Sudhues, Geschäftsführerin Kojox Praxismanagement


„Mein Ursprung ist der Beruf der Zahnarzthelferin, weshalb mir früh aufgefallen ist, wie viel Möglichkeiten bei Abrechnung und Praxismanagement ungenutzt blieben. Vor 24 Jahren habe ich eines der ersten Abrechnungsbüros Deutschlands gegründet. Durch gezielte Weiterbildungen sowie der langjährigen Erfahrung habe ich ein tiefes Verständnis für die Zahnarztpraxis von heute erworben, das ich in mein Beratungsunternehmen Kojox einbringe. Weil ich Kunden haben werde, die Hēa nutzen, will ich verstehen, wie die Praxissteuerung funktioniert. Ich bin überzeugt davon, dass klare Kommunikation und effiziente Strukturen jede Praxis nach vorne bringen – und dem Zahnarzt ermöglichen, sich auf die Medizin zu fokussieren. Der Co-Evolutions-Prozess der Health AG zeigt, dass eine klare inhaltliche Vision zum Erfolg führt.“

Der Austausch von Praktikern aus der Dentalbranche und den Entwicklern der Health AG hat in den vergangenen Monaten die Idee und Umsetzung der Vernetzten Praxissteuerung befeuert und den Begriff der Co-Evolution mit Leben gefüllt: gemeinsam besser werden. In Berlin beim Co-Evolution Lab spüren die Teilnehmer, wie sehr es den Entwicklern der Health AG um die Sache geht. „Wir sind nicht auf der Suche nach einer windigen Optimierung, sondern unsere Geschäftsphilosophie lautet „vollständig und korrekt“, sagt Vorstand Jens Törper. Hēa sei nichts anderes als die Umsetzung der Idee, den Zahnarzt einfach Zahnarzt sein zu lassen.

„Hēa ist für Behandler und Team intuitiv und einprägsam.“ (Nicole Lehnard)

Beispiel 3: Nicole Lehnard, Praxismanagerin


„Die Behandler müssen in der Lage sein, sich ganz auf die Zahnmedizin zu konzentrieren. Dafür muss das Umfeld so geräuschlos und komfortabel wie möglich funktionieren. Die Praxissteuerung ist dabei ein enorm wichtiger Aspekt. Die Software am Markt ist alt, schwerfällig und vor allem nicht vernetzt. Ich kenne viele Zahnärzte, die über die bisherigen Lösungen stöhnen. Zurzeit können wir in Hēa unser Eigenlabor noch nicht abbilden und auch die Schichtplanung erledigen wir in einem anderen System. Doch der Anfang ist gemacht – und Hēa ist für Behandler und Team intuitiv und einprägsam.“

Im weiteren Verlauf des Co-Evolution Labs standen dann die Themen Kieferorthopädie in der vernetzten Praxissteuerung, Qualitätsmanagement, PAR-Konzept, Wissen, Rechnungs-Check und Psychodynamik der Co-Evolution auf dem Programm. In den einzelnen rund 90-minütigen Workshops hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Bedürfnisse aus dem Praxisalltag vorzutragen und mit den Verantwortlichen der Health AG auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Gerade das eher unkonventionelle Thema Psychodynamik unter Leitung der Hamburger Markenstrategieberaterin Dr. Cordula Krüger brachte zu Tage, aus welcher Motivation heraus Zahnärzte wie Praxismanagerinnen bereit sind, Teil der Co-Evolution zu werden: Sie wollen mit Hilfe einer intelligent vernetzten Lösung mehr Unabhängigkeit von den administrativen Pflichten des Alltags gewinnen und mehr Zeit in persönliche Weiterentwicklung investieren. Der Wunsch nach Einfachheit zog sich durch nahezu alle Wortbeiträge – ebenso wie die Sorge um die Vertrauenswürdigkeit der sensiblen Patientendaten.

„Ich bin kein Fan davon, sensible Daten in der Cloud zu speichern. Hēa überzeugt mich aber, weil die Praxissteuerung über ein zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland läuft.“ (Max Nagel)

Beispiel 4: Max Nagel, Zahnarzt in Hannover


„IT-Sicherheit ist für mich das wichtigste Anliegen neben der Zahnmedizin, weshalb ich zwei private Server administriere. In das Thema IT habe ich mich über die Jahre reingefuchst. Die Zeit, die ich dafür aufbringe, will ich künftig lieber in die Zahnmedizin und meine Patienten investieren. Und auch in mein Privatleben. Im Alltag ist es oft so, dass ich sonntags noch schnell in die Praxis fahre, um noch ein wichtiges Update zu installieren oder die Datensicherung zu prüfen. Darauf habe ich keine Lust mehr. Dabei ist Sicherheit kein Selbstzweck. An erster Stelle steht für mich höchste Leistungsfähigkeit – Sicherheit ist dafür Grundvoraussetzung. Ich biete Premium an, in jeder Leistungsklasse, das fängt beim Kaffee an und hört bei der Praxissteuerung noch nicht auf. Ich bin kein Fan davon, sensible Daten in der Cloud zu speichern. Hēa überzeugt mich aber, weil die Praxissteuerung über ein zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland läuft.“

Bei einem gemeinsamen Abendessen im Kreuzberger Restaurant Spindler und Klatt direkt an der Spree ließen die Co-Evolutionäre den Workshop-Tag ausklingen. Der Geist des Ortes fügte sich nahtlos ein in den Gedanken, dass eine Idee nur gemeinsam besser werden kann: Aus dem Restaurant wird ab Einbruch der Nacht ein Club, wo abends lange Tafeln stehen, wird nachts getanzt. Diese Verwandlung machten die Teilnehmer mühelos mit – und sorgten so für die Co-Evolution eines gelungenen Abends.